Die Hochschloßkapelle

 

Es ist anzunehmen, dass die Kapelle zugleich mit der Burg Hohenwang, d. h. spätestens 1150 errichtet wurde und sich innerhalb der Burg befand.

Bereits im Jahre 1249 wird Dominus Heinricus als Vikar Heinrich von Hohenwang, der erste Priester unserer Pfarre erwähnt.

Die Kapelle wurde wenig später umgebaut und deshalb im Jahre 1265 neu geweiht. (1232 wurde Langenwang selbstständige Pfarre)

Seitenaltar klein Seitenaltar zu

Der schöne spätgotische Flügelaltar, der sich heute in der Pfarrkirche befindet, stammte ursprünglich aus der alten Burgkapelle. Er wurde im Jahre 1509 über Auftrag der edlen Frau Praxedis von Schärffenberg geschaffen und befand sich später in der neuen Kapelle.

1700 richtete ein Blitzschlag in den Kapellenturm großen Schaden an.

1773 verlieh Papst Klement XIV. für das Pilgern zur Kapelle den vollkommenen Ablass.

1773 wurde ein Eremit bei der möglicherweise bereits teilweise ruinösen Burgkapelle vom  Blitz erschlagen.

Nachdem die Schärffenberger 1780 die Burg verließen, verfiel auch die Burgkapelle.

An ihrer Stelle wurde 1830 und 1832 eine hölzerne Kapelle errichtet. Diese wurde jedoch 1857 durch einen Baumsturz zerstört.

1858 begann man mit dem Bau der heutigen Kapelle. Am 2. Juli 1860 dem Tag “Maria Heimsuchung” wurde sie durch den Fürstbischof von Seckau, Ottokar Maria Graf von Attems, auf den Titel Maria Heimsuchung geweiht. (In Fortsetzung einer uralten Tradition begeht die Pfarre Langenwang heute noch anlässlich des Festes Maria Heimsuchung am ersten Sonntag im Juli das „Hochschloßfest“ und der Musikverein Langenwang im Anschluss daran den „Hochschloßkirtag“.)